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Stereolithographie
Beim Stereolithographie-Verfahren (STL oder SLA) werden aus 3D-/CAD– Daten bzw. STL–Daten ein Modell generiert. Mit Hilfe einer speziellen Software (Magics 9.5) werden die CAD-Daten in vordefinierte Schichtstärken geschnitten und auf der Bauplattform positioniert. Gleichzeitig wird eine Stützkonstruktion für alle nach unten freiliegenden Flächen erstellt. Außerdem lässt sich dadurch nach dem Bauprozess das Modell besser von der Bauplattform ablösen. Diese Daten werden dann an die STL–Maschine übergeben. Genau nach diesen Daten wird der Laser gesteuert. Der Laser fährt jeweils in der aktuellen Schichtebene (X/Y) nur die Bereiche ab, die später die Kontur darstellen. Durch den Lichtpunkt dieses computergesteuerten UV-Laser härtet das flüssige lichtsensitive Photopolymer- harz aus. Nachdem eine Schicht komplett belichtet wurde, wird die Bauplattform um eine Schichtstärke im Harzbad abgesenkt und neues Harz mittels einer Wischvorrichtung aufgetragen, die nächste Schicht belichtet und somit Schicht für Schicht generiert. Das fertige Modell wird danach gereinigt, zum Aushärten in einen Nachbelichtungsschrank gelegt und später gefinisht. Das STL-Modell kann nun als Anschauungsmodell oder als Urmodell für einen Folgeprozess verwendet werden.
Zur Herstellung eines STL-Teiles verwenden wir das Harz Somos 7110, dieses sich sehr gut zum weiter verarbeiten eignet, jedoch ist dieses sehr spröde und kann nicht zu Testversuchen verwendet werden.
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Stand: 19. Mai 2005 |